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Kulinarische Reise – So schmeckt das Mittelmeer

Wir finden: Die Küche rund ums Mittelmeer ist eine der besten der Welt. Deshalb stellen wir die Gerichte vor, die unsere Geschmacksknospen zum Jubilieren bringen. Nachkochen ausdrücklich erwünscht!

Kulinarische Reise – So schmeckt das Mittelmeer

Gazpacho – Kalte Suppe für heisse Tage

Angeblich wurde die kalte Suppe im südspanischen Andalusien «erfunden». Das leuchtet ein: Hier am Südzipfel Europas klettern die Temperaturen im Sommer auf über 40°, da kann man sich keine heisse Brühe einverleiben. Angeblich wurde die kalte Gemüsesuppe von den muslimischen Mauren im frühen Mittelalter ins Land gebracht. Die Tomaten, heute eine Hauptzutat, kamen aber erst mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus nach Europa. Fun Fact: Kolumbus startete just von Andalusien auf seine Entdeckungsreise im Jahr 1492. Die Gazpacho ist heute eines der Nationalgerichte Spaniens.

So wirds gemacht 4 – 5 gehäutete vollreife Tomaten, eine Paprika, eine Gurke und mindestens zwei Knoblauchzehen durch einen Mixer jagen. Salz und Pfeffer hinzufügen, einen guten Schuss Olivenöl und etwas Sherryessig, noch ein paar geröstetes Weissbrotbrocken hineinwerfen – fertig!

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Pizza – die kreisrunde Geschmacksbombe

Ach Italien, welche gaumenverführenden Köstlichkeiten hast du der Welt geschenkt: Antipasti, Parmaschinken, Pasta in allen Variationen, Risotto, Tiramisu und und und… Und die vielleicht genialste Erfindung überhaupt, die Pizza, jener simple Teigfladen, der schmeckt wie eine Offenbarung. Böse Zungen behaupten, die Pizza wurde in New York erfunden. Das ist natürlich Quatsch, denn die Pizza erblickte am 11. Juni 1889 in Neapel das Licht der Welt. Geburtshelfer war der Bäcker Raffaele Esposito, der für den italienischen König Umberto I und seiner Frau Margherita ein Gebäck in Nationalfarben kreieren sollte. Deshalb besteht die Pizza Margherita aus Tomaten (rot), Mozzarella (weiss) und Basilikum (grün).

So wirds gemacht Ein Hefeteig (Mehl, Wasser, Salz, Hefe, Olivenöl) hauchdünn ausrollen, Dosentomaten in den Händen zerquetschen und darauf verteilen, mit Mozzarella und Basilikum spicken, ein Schuss Olivenöl, ein bisschen Salz und ab in einen sehr heissen Ofen. Lecker!

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Griechischer Salat – So schmeckt der Sommer

Was schmeckt mehr nach Sommer als ein griechischer Salat in einer einfachen Taverne an einer Quaimauer, wenn der Meereswind durch die Haare wuschelt? Das Geheimnis sind Zutaten, welche die Mittelmeer-Sonne im Herzen tragen: Peperoni, Tomaten, Gurke und Oliven. Ebenso wichtig ist der Fetakäse, der in Griechenland meist als riesiges Stück auf dem Salatberg thront. Am besten schmeckt übrigens Käse aus Schafsmilch. Die Dänen haben mittlerweile allerdings die Griechen in der Massenproduktion des Fetakäses überholt – beim Kauf also das Kleingedruckte lesen!

So wirds gemacht Vollreife Tomaten, rote und grüne Peperoni und Gurke in grobe Würfel schneiden, Zwiebelringen und Kalamata-Oliven dazuwerfen, mit Salz, Pfeffer, Rotweinessig und Olivenöl vermischen und mit einem grosses Stück Feta bestücken. Verfeinern kann man zudem mit frischem Oregano und Minze. Let the sun shine in!

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Hummus – Kichererbsenpaste zum Reinknien

Wenn man im Uhrzeigersinn ums Mittelmeer schippert, betritt man spätestens in der Türkei das Reich des Hummus, der Paste aus Kichererbsen, die im gesamten arabischen Raum täglich auf den Tisch kommt. Hummus ist Teil der verschiedenen Vorspeisen, mit der ein Mahl eingeleitet werden – und die an sich schon zur Hauptmahlzeit reichen. Wer im Orient unterwegs ist, sollte daher seine Diäthoffnungen lieber zuhause lassen.

So wirds gemacht Kichererbsen aus der Dose, Zitronensaft, eine Knoblauchzehe und zwei Esslöffel Tahina (Sesampaste) verquirlen, mit etwas Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken und mit einem guten Schuss Olivenöl servieren. Dazu passen Granatapfelkerne und natürlich orientalisches Fladenbrot.

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Shakshuka – Die Frühstücksbombe aus Israel

Es muss mal gesagt werden: Die Schweiz hat eine lausige Zmorgen-Tradition! «S‘ Gipfeli und ä Schale» sind wahrscheinlich die langweiligste Geschmackskombination seit der Erfindung des Zwiebacks. In Israel dagegen betritt man schon nach dem Aufstehen die Welt der 1001 Gewürze. Das Zauberwort heisst Shakshuka, ein Eintopf aus Tomaten und Peperoni, indem pochierte Eier schwimmen. Und wie es für die Region üblich ist, wird das ganze mit viel Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzt. Shashuka gilt als israelisches Nationalgericht, auch wenn es im gesamten arabischen Raum gegessen wird. Wahrscheinlich brachten Juden aus Nordafrika das Gericht nach Israel, wo es seinen letzten Schliff erhielt.

So wirds gemacht Peperoni, Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne anbraten, Dosentomaten dazu, mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen und alles 20 Minuten köcheln lassen. In vier Mulden je ein Ei schlagen und warten, bis das Eiweiss fest ist. Mit Fladenbrot herauslöffeln und wissen: Dieser Tag wird gut!

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