Winterspass – spannende Alternativen zum Skifahren und Snowboarden

Warum diesen Winter nicht mal was ganz Neues ausprobieren? Das sind die coolsten Alternativen abseits der regulären Piste in der Schweiz und im Ausland.

Winterspass – spannende Alternativen zum Skifahren und Snowboarden

Fatbiken – Auf breiten Reifen durch den Schnee

Ursprünglich aus Alaska, sind Fatbikes nun auch ein Hingucker im europäischen Winter – und ein riesen Spass. Denn mit den modifizierten Mountainbikes mit ihren bis zu zwölf Zentimeter breiten Reifen lässt es sich herrlich durch den Tiefschnee rasen. Einige Skiregionen haben den Trend erkannt und eigens für die Monstervelos Schneepisten präpariert. Beispielsweise bietet Davos Klosters gleich vier Fatbike-Abfahrten ab der Station Pischa mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Und für alle, die sich auf Velos im Schnee unsicher fühlen, bietet die Bike Academy Davos kostenlose Fatbike-Schnuppertouren an. Ebenfalls bekannt für Bike-Touren mit den überdimensionalen Zweirädern ist Finnland. In dem Wintersport Hotspot Vuokatti in der Region Kainuu liegt Fatbiken voll im Trend. Mehr unter: Davos, Vuokattisport

Foto: Davos

Speedflying – Paragliding mit Skiern

Speedflying verbindet das Skifahren mit dem Paragliden. Mit einem kleinen Glideschirm und Skiern bestückt geht es teilweise fahrend, teilweise fliegend den Berghang herunter. Besonders cool: damit lassen sich auch Bergregionen bezwingen, die für Skifahrer nicht zu erreichen sind. Aber Achtung: Speedflying wird als extrem gefährliche Sportart eingeschätzt. Wegen der unglaublichen Geschwindigkeit von bis zu 60–120 Stundenkilometer bedarf das «Bergfliegen» eine Zusatzausbildung nach dem Gleitschirmbrevet. Diese Sportart ist also nichts für Laien. Kursanbieter in der Schweiz sind beispielsweise der Schweizerische Hängeleiter-Verband oder das Aerocenter. Mehr unter: Shv-Fsvl, Aerocenter

Foto: Aerocenter

Eisklettern – Die Schwerkraft überwinden

Eisverhangene Steilwände, oftmals entstanden durch zugefrorene Wasserfälle, bieten die besten Bedingungen fürs Eisklettern. Mit einem Pickel und Steigeisen ausgerüstet (und für Anfänger an einem Seil gesichert), hangelt man sich senkrechte Eiswände hoch. Japan ist übrigens ein wahres Paradies für Eiskletterer. Besonders bekannt sind die Eishänge in den Destinationen Sounkyo und Yatsugatake. In der Schweiz bietet die Region rund um Pontresina im Engadin (GR) grossartige Spots. Wer diese Extremsportart mal ausprobieren möchte, kann in Pontresina einen Schnupperkurs buchen. Mehr unter: Outdoorjapan, Pontresina

Foto: Pontresina

Bobfahren – Die Formel 1 des Wintersports

Die jamaikanische Bobmannschaft «Cool Runnings» hats vorgemacht – Bobfahren gleicht einer Achterbahnfahrt auf dem Eis. In der Schweiz werden auf der 125 Jahre alten und somit ältesten Bobbahn der Welt, der «Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina» Gästefahrten in Viererbobs gemeinsam mit erfahrenen Piloten angeboten. Das bedeutet: 75 Sekunden lang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometer durch den Natureiskanal hinunterdonnern. Als Belohnung zur Adrenalin-Mutprobe gibts sogar ein Diplom. Rennbob-Taxifahrten können ebenfalls auf dem Weltcup-Eiskanal Berchtesgaden im österreichischen Innsbruck gebucht werden. Mehr unter: Engadin, Berchtesgaden

Foto: Engadin

Snowkiten

Kitesurfen im Sommer liegt absolut im Trend. Snowkiting, also Kiten im Winter, ist für viele noch neu. Dazu benötigt wird ein geeigneter Zugdrachen sowie Skis oder ein Snowboard, genügend Wind und eine ausreichend grosse Schneefläche. Bei entsprechendem Wind erreicht man dabei Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometer.

Ein Snowkite-Mekka in den Alpen und auch idealer Ort für Anfänger sowie Fortgeschrittene ist der Silvaplanersee im Engadin (GR) – sobald er zugefroren ist. Ebenfalls beliebt ist der Reschensee im italienischen Vinschgau oder der Feldberg im Schwarzwald (D). An allen genannten Orten werden Snowkite-Kurse angeboten. Mehr unter: Silvaplana, Vinschgau, Schwarzwald-Tourismus

Foto: Silvaplana

Airboarding – Kopfüber den Berg herunter

Wagemutige probieren diesen Winter Airboarding. Eigens für diese Sportart bei der man auf einem Luftkissen Kopf voran den Hang runter saust, gibts am Pizol in Bad Ragaz SG eine Piste. Die 3,2 Kilometer lange Airboardpiste liegt zwischen Laufböden und Pardiel mit Blick über die Alpen bis hin zum Bodensee. Für Kinder und Anfänger ist die Piste jedoch nicht geeignet, da eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometer erreicht werden kann. Mehr unter: Pizol

Foto: Pizol

#Über Autor

#Das könnte Sie auch interessieren

Anmeldung Newsletter

Die neusten Reisetipps und Inspirationen per Mail in Ihre Inbox.